38. Jahrgang - Ausgabe 3, 8. Februar 2012 - Tel. 0 51 08 / 91 64-0 - Fax 91 64 17 - Nächste Ausgabe Nr. 4 am 22. Februar 2012

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B 65 bleibt Thema für den Ortsrat Everloh

Zum Neujahrsempfang auf Einladung des Ortsrat waren viele Everloher in das Dorfgemeinschaftshaus gekommen. Foto: Weber

 
 

Everloh (we)

Der starke Autoverkehr und die Unfallhäufigkeit durch zu schnelle Autofahrer auf der Bundesstraße 65 in der Ortschaft bleiben ein Thema für den Ortsrat Everloh. Beim gutbesuchten Neujahrsempfang im Dorfgemeinschaftshaus reichte Ortsbürgermeister Gerhard Finger einen Ergebnisbericht mit einer Auswertung über die Verkehrsbelastung auf der Bundesstraße in der Everloher Ortslage herum. In seinem Jahresrückblick rief der Ortsbürgermeister die Veranstaltungen und Aktivitäten der örtlichen Vereine und Verbände in Erinnerung. Sie sprechen für eine intakte Dorfgemeinschaft in Everloh. Für den Kinderspielkreis, die Jugendfeuerwehr und die Spielgemeinschaft Everloh-Ditterke hatte der Ortsbürgermeister gestaffelte Geldbeträge aus Ortsratsmitteln für die Kinder- und Jugendarbeit mitgebracht.

Gerhard Finger dankte allen ehrenamtlichen Helfern, die sich mit ihren Beiträgen für die Dorfgemeinschaft einsetzen. Stellvertretend für diesen großen Personenkreis überreichte er einen Blumenstrauß an Sabine Sippel und eine Flasche Wein an Rudolf Schmidale. Die beiden Everloher gehörten dem letzten Ortsrat an und verzichteten bei der Kommunalwahl auf eine erneute Kandidatur. Gerhard Finger würdigte die Verdienste von Siegfried Blank, der über fünfzehn Jahre als Vorsitzender an der Spitze der Spielgemeinschaft Everloh-Ditterke stand. In dessen Amtszeit fielen die Gesundung der Vereinsfinanzen und die Erweiterung des Vereinsheimes.

Ortsbürgermeister Gerhard Finger kündigte an, dass am Dienstag, 21. Februar, ein Informationsabend über den DSL-Ausbau in der Ortschaft Everloh stattfindet. Am Samstag, 24. März, können sich die Everloher wieder am Müllsammeltag beteiligen. Bürgermeister Hermann Heldermann berichtete, dass die Zukunft der Schullandschaft ein großes Thema im Gehrdener Rathaus ist. Nach der Einrichtung der Oberschule steht für die nächsten Jahre die umfangreiche Sanierung des Matthias-Claudius-Gymnasiums an. Pastor Martin Funke nutzte den Neujahrsempfang, um sich nach dem Gottesdienst den Everloher vorzustellen. „37 Jahre alt, eine Frau, zwei Kinder, vier Kirchen und Kapellen am Benther Berg“, brachte es Martin Funke auf einen kurzen Nenner zu seiner Person. Der neue Pastor betonte, dass er sehr gern Gottesdienste feiert und als Multiplikator und Verstärker für Ideen aus der Kapellengemeinde jederzeit zur Verfügung steht. Die Everloher nutzten den Empfang zum Jahresbeginn für gute Gespräche, bis sie sich bei den nächsten Gemeinschaftsaktionen im Dorf wiedersehen.


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