Claudia Thiedke leitet den Fachdienst der Kinderbetreuung

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Claudia Thiedke
Bürgermeister Marc Lahmann begrüßt offiziell Claudia Thiedke als neue Fachdienstleiterin. Foto: Bratke

Gleich mehrere positive Bewerbungszusagen habe sie erhalten, doch ihr Herz schlug von Anfang für Barsinghausen: Claudia Thiedke ist neue Fachdienstleiterin für Kinder- und Jugendbetreuung. Seit Mitte Mai wirkt die 36-jährige Sozialfachwirtin in der Deisterstadt und habe  inzwischen einen positiven Ein- und Überblick der zehn kommunalen Kindertagesstätten und der drei Jugendzentren gewonnen.

„Ich bin gut angekommen in Barsinghausen“, sagte die neue Leiterin anlässlich ihrer Vorstellung im Rathaus. Mit rund 130 Mitarbeitern steht sie dem größten Fachdienst innerhalb der örtlichen Verwaltung vor. Thiedke sprach von einem „starken Kollegenteam“, dessen Zusammenarbeit überaus gut funktioniere. Das hörte freilich auch Bürgermeister Marc Lahmann allzu gern, der seine neue Kollegin jetzt offiziell willkommen hieß und ihr beste Wünsche für einen erfolgreichen Arbeitsalltag mit auf den Weg schickte.

Die gebürtige Hannoveranerin lebte zuletzt in Burgwedel. Ihre berufliche Laufbahn startete die studierte Sozialfachwirtin, Erzieherin und Fachkraft für betriebliche Arbeitsabläufe an der Basis – als Kinderbetreuerin. Zuletzt war sie als Betriebsleiterin eines freien Trägers der Jugendhilfe tätig. Als alleinerziehende Mutter eines dreieinhalbjährigen Sohnes siedelte sie kürzlich nach Langenhagen um. Wenn man so will berufsbedingt, um näher an ihrer neuen Arbeitsstelle in Barsinghausen zu sein.

Insgesamt hatten zwölf Bewerbungen für die Fachdienstleitung vorgelegen. Der im Herbst scheidende Stadtrat Dr. Georg Robra hatte die Gespräche federführend begleitet. Claudia Thiedke hatte sich auch in anderen Kommunen beworben, wo ebenfalls positiv entschieden worden war. „Doch mein Herz schlug sofort für Barsinghausen“, sagte sie. Von Beginn an sei ihr die Vielfalt in der Kita-Landschaft aufgefallen. Der große Bedarf bei den Familien werde hier durch diverse Strukturen überaus gut abgedeckt, bekräftigte Thiedke. Für ihre künftige Tätigkeit sei ihr das bedürfnisorientierte Arbeiten besonders wichtig. Neben dem kommunalen Bereich gehöre auch die Sorge um die 13 Einrichtungen der freien Träger dazu.