Das Café Glückauf soll ab Mitte Mai „regelmäßig“ öffnen

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Café Glückauf
Das Café Glückauf soll bald "regelmäßig" geöffnet sein. Fotos: Welz

Neuer Betreiber vorgestellt, Besucherbergwerk plant umfangreichen Umbau

Die Zeiten, in denen man Glück brauchte, damit das Café, der Biergarten und das Restaurant am Klosterstollen in Barsinghausen für Besucher auch geöffnet waren, sollen bald der Vergangenheit angehören: „Wir haben einen neuen Gaststättenbetreiber und Caterer gefunden“, sagt Klosterstollen-Geschäftsführer Thomas Schmidt. Isabella und Christoffer Hierse von Mein-Event-Catering übernehmen ab dem 1. Mai die Bewirtung in der Hinterkampstraße.

Isabella und Christoffer Hierse
Isabella und Christoffer Hierse werden das Café Glückauf an der Hinterkampstraße ab 1. Mai leiten.

Das Ehepaar Hierse könnte einigen Barsinghäusern bereits aus dem Restaurant Palms Diner Barsinghausen bekannt sein, dort bieten sie seit zehn Jahren Burger, Spare Ribs, Steaks und mehr an. Ihr Catering-Unternehmen Mein-Event-Catering ist ebenfalls für viele Menschen in der Region ein Begriff. Christoffer Hierse sagt: „Wir wollen Hausmannskost anbieten, mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln.“

Ab dem 1. Mai sollen umfangreiche Umbaumaßnahmen starten: Eine voll-funktionsfähige Gastroküche werde eingebaut, rutschfeste Fliegen sollen verlegt werden und das alte Mobiliar fliegt nach Angaben der neuen Betreiber raus. „Der Umbau soll etwa einen halben Monat dauern“, kündigt Hierse an. Die beiden Geschäftsführer des Besucherbergwerks Thomas Schmidt und Dieter Lohmann sagten bereits finanzielle Unterstützung hierfür zu: „Wir werden Maßnahmen im Wert von rund 20.000 Euro beisteuern“, erklärt Schmidt.

Einige Details zum Umbau seien zwar noch nicht entschieden worden, das Ambiente solle jedoch „insgesamt ansprechender“ werden, so Hierse. Eine Speisekarte wurde ebenfalls noch nicht erstellt: „Wir werden unser Angebot aber ganz nach dem Willen der Kunden richten“, fügte er hinzu. Der Restaurant-Bereich soll nach den Vorstellungen aller Beteiligten zudem abgetrennt vom Rest des Zechensaals bewirtet werden können – und zwar „regelmäßig“.

Schmidt und Lohmann überlegen außerdem, das Dach über dem Zechensaal neu zu isolieren: Eine „energetische Sanierung“ in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzagentur werde derzeit geprüft. Da das Gebäude jedoch unter Denkmalschutz steht, sind da enge Grenzen gesetzt. Im Rahmen einer möglichen Sanierung würde eventuell auch der Schallschutz erhöht. Das könnte bei zukünftig geplanten Feiern von bis zu 300 oder 350 Personen im Zechensaal durchaus Sinn ergeben.

(tow)