Mit dem Rad auf den Spuren der Geschichte

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Rittergut Eckerde
Die Tour-Teilnehmer besuchten unter anderem das Rittergut I in Eckerde. Foto: Sacha

Die heißen Temperaturen trieben den zahlreichen Radfahrern, die am heutigen Dienstag am Auftakt der alljährlichen Sommerradtour der Region Hannover teilnahmen, den Schweiß in die Augen. Knapp 100 Radfahrer trafen sich am Mittag mit Regionspräsident Hauke Jagau und Barsinghausens Bürgermeister Marc Lahmann am Bantorfer Bahnhof, um auf ihren Zweirädern das Calenberger Land und dessen Kulturgüter zu erkunden.

Bei jedem Halt sorgten Mitarbeiter der Region Hannover und die Gastgeber für genügend Essen und Trinken für die Radfahrer. Foto: Sacha
Bei jedem Halt sorgten Mitarbeiter der Region Hannover und die Gastgeber für genügend Essen und Trinken für die Radfahrer. Foto: Sacha

An gleich vier Rittergütern führte die Tour entlang. Zunächst ging es nach Wichtringhausen, wo die Gruppe dem Wasserschloss einen Besuch abstattete. Der nächste Stopp waren die Rittergüter I und II in Eckerde. Nach einem Rundgang um die historischen Gebäude verabschiedete sich Barsinghausens Bürgermeister, der in seinem Heimatort verblieb. Die nächsten Stadt- und Ortsbürgermeister ließen jedoch nicht lange auf sich warten.

In Lemmie begrüßten Ortsbürgermeister Hilmar Rump und Gehrdens Bürgermeister Cord Mittendorf die Radfahrer. Der Ortsteil der Burgbergstadt feiert am Sonntag, 4. September, im Rahmen des diesjährigen Entdeckertages sein 800-jähriges Bestehen. Auf dem Turnplatz im Dorfkern konnten die Tour-Teilnehmer von Ortsbürgermeister Rump allerhand über die Geschichte des Ortes erfahren und unter den Bäumen des Platzes ein wenig Schatten finden und sich etwas ausruhen, bevor das örtliche Rittergut begutachtet wurde und es weiter zum Robert-Koch-Klinikum ging. Dort erhielten die Biker Informationen über und Einblicke in den Neubau.

Den Endpunkt des Nachmittags markierte die Kalihalde in Empelde. Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms und Haldenbetreiber Frank Nickel nahmen die Biker am Fuße der Halde in Empfang. Die letzten Meter hinauf zur Bergbühne traten die Teilnehmer der 28 Kilometer langen Tour zu Fuß an. Oben warteten bereits Liegestühle, kalte Getränke und Gegrilltes auf die Gruppe, die sie sich wahrlich verdient hatten.

„Es ist immer wieder schön zu sehen, wie viel Kultur das Calenberger Land bietet“, so das Fazit von Regionspräsident Jagau. Hinzu komme die tolle Landschaft. „Mit den vielen Hügeln bietet das Calenberger Land auch landschaftlich viel Abwechslung“, so der Regionspräsident, der lächelnd und auch ein wenig verschwitzt schlussfolgerte: „Jetzt wissen die Teilnehmer auch, warum der Gehrdener Berg Gehrdener Berg heißt.“