UWG: Wir sind „keine eitlen Parteilsoldaten“

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UWG Barsinghausen
Die UWG-Kandidaten für die Kommunalwahl. Foto: Privat

Die Unabhängige Wähler Gemeinschaft (UWG) Barsinghausen hat
ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 11. September aufgestellt. Die UWG tritt in den beiden Wahlbereichen der Gemeinde Barsinghausen mit jeweils sieben Kandidaten an.

Im Wahlbereich 1 starten die Unabhängigen mit Markus Neugebauer als Spitzenkandidat, gefolgt von Oliver Reich und Damian Waclawski.. Weitere Kandidaten sind Michael Odening, Anja Wehrmann, Lars Jansen und Jörg Jende.

Im Wahlbereich 2 steht Ratsfrau Eva Runge auf dem obersten Listenplatz. Ihr folgen der Egestorfer Jens Wittkop auf Platz zwei und Fred Paries auf dem dritten Platz. Weitere Kandidaten im Wahlbereich 2 sind Dennis Fedderke, Martin Dörfel, Carsten Schubert und Sascha Tews.

Für die Regionswahl schickt die UWG ihren Vorsitzenden Markus Neugebauer auf
Platz Eins ins Rennen, Oliver Reich, Damian Waclawski und Jörg Jende folgen auf den weiteren Plätzen.

„Wir wollen den Bürgerinnen und Mitbürgern vermitteln, dass wir in unserer Stadt
keine eitlen Parteigänger brauchen, die sich aus (wahl-) taktischen Gründen
behindern, anstatt Entscheidungen zu fällen“, sagt Markus Neugebeauer. Die UWG und ihre zukünftigen Kandidaten stünden „für das freie Mandat und das bessere Argument, nicht für
Ideologien und vorgeformte Weltanschauungen“, so der Vorsitzende.

Der UWG komme es laut eigener Aussage insbesondere darauf an, die Infrastruktur der Stadt attraktiv zuhalten. Deshalb will sich die UWG beispielsweise für die Aufrechterhaltung des Betriebs der Schwimmbäder einsetzen, die Ausstattung der Schulen verbessern und Straßenausbaubeiträge allein zu Lasten der Hauseigentümer verhindern.

Mit Oliver Reich wollen die Unabhängigen erneut einen eigenen Kandidaten für die nächste
Bürgermeisterwahl aufstellen. Im Jahr 2013 konnte Reich bereits aus dem Stand rund 22 Prozent der abgegebenen Stimmen gewinnen.