Synagogen-Mahnmal soll neugestaltet werden

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Mahnmal Steinweg
Die kleine Tafel am Steinweg 21 fällt im Vorbeigehen kaum noch auf. Foto: Welz

Die Gedenkstätte am Steinweg, die an die damals an diesem Ort stehende Synagoge erinnert, soll bald umgestaltet werden. „Wir haben uns schon sehr, sehr viele Gedanken darum gemacht, wie die Gedenkstätte in Zukunft aussehen soll“, erklärte Bürgermeister Cord Mittendorf am 23. Januar im Bauausschuss. Noch stehe allerdings nicht abschließend fest, wie das Mahnmal mitten im Stadtzentrum gestaltet werden soll.

Ein Ehepaar aus Lemmie, sowie ein weiterer Fürsprecher hatten im Bauausschuss darauf hingewiesen, wie wichtig ihnen die Gedenkstätte sei. Im Zuge der Bauarbeiten war das kleine Zäunchen, das rund um die Gedenktafel aufgestellt worden war, entfernt worden. Jetzt falle die Tafel kaum noch auf, so das Trio aus Lemmie. „Sie müssen uns noch ein bisschen Zeit geben“, bat Mittendorf. Er werde in den kommenden Tagen auch prüfen, ob es möglich wäre, die Gehrdener Bürgerinnen und Bürger bei der Neugestaltung der Gedenkstätte miteinzubeziehen. Verwaltungsintern habe man bisher die Idee gehabt, eine Stele aufzustellen, an der die Tafel dann besser sichtbar an die ehemalige Synagoge erinnern kann.

(tow)