Mehr Straftaten und höhere Aufklärungsquote – PK Ronnenberg stellt Kriminalstatistik vor

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Christoph Badenhop
PK-Leiter Christoph Badenhop. Foto: Welz

Die Zahl der polizeilich festgestellten Straften ist im Bereich des Polizeikommissariats (PK) Ronnenberg – zu dem auch die Polizeistationen in Empelde, Gehrden, Hemmingen und Wennigsen gehören – 2017 im Vergleich zum Vorjahr um gut 3,5 Prozent gestiegen. Laut der vor wenigen Tagen veröffentlichten Kriminalstatistik wurden insgesamt 3.438 Taten registriert (2016: 3.321). Gleichzeitig stieg allerdings die Aufklärungsquote von 60 auf 65,99 Prozent.

Ebenfalls gestiegen ist die Anzahl der sogenannten Rohheitsdelikte (Körperverletzung, Raub, Stalking,…). Sie lag 2017 bei 470, 2016 waren es noch 391 Fälle gewesen (plus 20 Prozent); „besorgniserregend“ sei dieser Anstieg allerdings nicht, so PK-Leiter Christoph Badenhop. Er freute sich insbesondere die konstant hohe Aufklärungsquote in dem Bereich von 95,23 Prozent.

Die Anzahl der Wohnungseinbrüche sank von 189 (2016) auf 172 in 2017. Die Aufklärungsquote hier liegt mit 24,42 Prozent leicht über dem Landesschnitt von 23,6 Prozent. Gesunken sind auch die Fallzahlen in Bezug auf schwere Kfz-Diebstähle, wobei die Zahl schwerer Diebstähle an beziehungsweise aus Kraftfahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr stagnierte (liegt jetzt bei 177 Fällen).

Deutlich gestiegen ist hingegen die Zahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte: Ursache hierfür seien meist Straftaten im Bereich
Internet (Onlinehandel, Fakeshops, falsche Rechnungen, Auslandsbezug).Betäubungsmitteldelikte sind leicht angestiegen (von 115 auf 131), hier liegt die Aufklärungsquote bei 94,66 Prozent. Signifikante Straftaten gegen oder durch Flüchtlinge seien schließlich im Bereich des PK Ronnenberg nicht festgestellt worden.

(tow)