Neue Kandidaten fürs Jugendparlament gesucht

216
Jugendparlament Wennigsen
Die aktuellen Jugendparlamentarier hoffen auf zahlreiche neue Kandidaten. Foto: Sacha

Nicht nur Volljährige haben am 11. September die Möglichkeit, bei den Kommunalwahlen ihre Stimme abzugeben. Auch Jugendliche ab 14 Jahren können dann ihre Vertreter im Jugendparlament wählen. Elf neueVertreter der Wennigser Jugend sollen sich dann für deren Interessen einsetzen. Doch ohne Kandidaten, kein Parlament. Deswegen haben die amtierenden Jugendparlamentarier heute Vormittag an der KGS Wennigsen für ein Engagement im „JuPa“ und die Wahl im Allgemeinen geworben.

„Die Wahlbeteiligung beim letzten Mal war außerordentlich hoch“, sagte der Jugendparlamentarier Robin Oppermann. Rund ein Drittel aller wahlberechtigten Jugendlichen gab damals seine Stimme für die 18 Kandidaten ab. „Diese Zahl wollen wir wieder erreichen“, so Oppermann. Bislang haben drei amtierende Jugendparlamentarier sich bereiterklärt, erneut zu kandidieren, zwei weitere Wennigser haben sich ebenfalls bereits angemeldet. Sechs weitere haben dazu ihr Interesse bekundet. Dennoch: Je mehr sich einbringen wollen, desto besser.

Um den KGS-Schülern zu zeigen, was im Jugendparlament erreicht werden kann, gaben die „JuPa“-Mitglieder das Beispiel der geplanten Skate-Anlage an. „Wir haben die Debatte über dieses Projekt in Gang gebracht und schrittweise Erfolge erzielen können“, sagte Maari Madlowski. „Das nächste Jugendparlament hat die Möglichkeit, dieses Projekt zu vollenden“, ergänzte sie.

Knapp 800 Wennigser Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren haben bis zum 22. Juli die Möglichkeit, ihre Kandidatur anzumelden. Das entsprechende Formular gibt es unter anderem auf der Homepage des Jugendparlaments zum Download und kann im Rathaus, bei der Jugendpflege oder im Sekretariat der KGS abgegeben werden.