Aquaplaning: Risikoreiche Rutschpartie

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Aquaplaning
Treten ganz plötzlich auf und können zu schweren Unfällen führen: größere Wasseransammlungen auf dem Asphalt. Foto: dmd/thx

Sie tauchen aus dem Nichts auf und führen unter Umständen zu schweren Unfällen: große Wasserflächen auf der Fahrbahn, die sich bei schweren Regenfällen ansammeln. Kommt es zu solchen Aquaplaning-Situationen, sollte man richtig reagieren und ruhig Blut bewahren.

Wer den Abstand zum Vordermann vergrößert und den Fuß vom Gaspedal nimmt, ist in schwierigen Situationen auf jeden Fall schon mal sicherer unterwegs. Gleichzeitig sollte man alle Sinne auf hochsensibel stellen. Je abgefahrener das Profil und je breiter der Reifen, desto größer wird die Aquaplaning-Gefahr.

Doch nicht nur gute Scheibenwischer und ein konzentrierter Blick auf die Straße ermöglichen dem Autofahrer, die Gefahr so früh wie möglich zu erkennen – und im Optimalfall zu umfahren. Aquaplaning kündigt sich auch akustisch an, indem es plötzlich in den Radhäusern kräftig rauscht oder man einen Schlag gegen die Lenkung und den Unterboden hört und spürt.

Zahlreiche Autofahrer reagieren im Fall der Fälle viel zu heftig und versuchen, durch rasche Bewegungen gegenzulenken. Doch genau dies sollte man auf keinen Fall tun. Am sichersten entkommt man der brenzligen Situation, indem man blitzschnell den Fuß vom Gas nimmt, die Kupplung tritt und mit ruhigen oder keinen Lenkbewegungen darauf wartet, dass der Reifengummi wieder Kontakt zum Asphalt bekommt.

(dmd)