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Freud und Neid: Das sind die begehrtesten Automarken

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Automarken
Ein neidvoller Blick auf das Auto des Nachbarn: Fast jedem zweiten Autofahrer ist es laut einer aktuellen Umfrage so schon einmal ergangen. Foto: djd/mobile.de/Wavebreakmedia - iStock

(djd) Ob insgeheim oder offen zur Schau getragen: Fast jeder zweite Autobesitzer (42 Prozent) war schon einmal auf den Wagen eines anderen neidisch. Zu diesem Ergebnis kommt eine YouGov-Umfrage im Auftrag von Deutschlands größtem Fahrzeugmarkt mobile.de. Dabei sind es keineswegs die italienischen Super-Sportwagen, die auf der Neid-Hitliste ganz oben stehen. Die begehrtesten Marken kommen aus Süddeutschland: Audi-Besitzer wecken bei 34 Prozent der Befragten die größten Begehrlichkeiten, gefolgt von BMW-Fahrern mit 32 Prozent. Erst auf den Plätzen fünf bis sieben finden sich klangvolle Namen wie Lamborghini (22 Prozent), Ferrari (20 Prozent) und Maserati (18 Prozent).

Männlich, jung, autoneidisch

Je jünger die Befragten, desto größer ist potentiell der Neid, den teure, schnelle oder luxuriöse Fahrzeuge bei ihnen auslösen. Bei den 18- bis 24-Jährigen blicken 69 Prozent sehnsüchtig auf den Wagen von Freunden oder Kollegen. „Das Resultat ist überraschend: Oft wird jüngeren Menschen nachgesagt, dass ihnen das neueste Smartphone-Modell wichtiger ist als der fahrbare Untersatz. Doch die Umfrage zeigt, dass der Stellenwert des Autos ungebrochen hoch ist“, meint Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Keine Überraschung ist ein anderes Detail: Über alle Altersklassen hinweg sind Männer die größeren Neidhammel (45 Prozent).

Des einen Freud, des anderen Neid

„Obwohl der Autokauf im Internet leichter denn je ist, sitzt laut eigener Einschätzung jeder Zweite im falschen Wagen“, erklärt Malte Krüger, Geschäftsführer von mobile.de. „Sehr viele Autofahrer blicken daher neidvoll in die Garage des Nachbarn.“ Und wie geht es den Beneideten damit? Immerhin jeder Vierte fühlt sich geschmeichelt, wenn sein Auto zum Objekt fremder Begierde wird.