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Dem Verschleiß trotzen

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Rückenschmerzen
Überlastungen, die etwa durch häufiges schweres Heben entstehen, können eine Arthrose der Wirbelsäule begünstigen. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/Andrey Popov - Fotolia.com

(djd). Rückenschmerzen sind weit verbreitet, nicht immer werden sie durch muskuläre Verspannungen verursacht. Oft ist auch ein Verschleiß der Wirbelsäule Grund für die Beschwerden. Der Frankfurter Sportmediziner Oberarzt Andrew Lichtenthal erklärt, wie der Rücken belastbar bleibt und welche Rolle die Kollagen-Peptide in den Trinkampullen „CH-Alpha Plus“ (Apotheke) dabei spielen.

Welche Art von Abnutzung kann Rückenprobleme verursachen?

– Häufig handelt es sich um einen Gelenkverschleiß, um eine Arthrose. Schätzungen zufolge zeigen sich erste Läsionen am Knorpel schon bei 50 Prozent der 30-Jährigen. An der Wirbelsäule degenerieren neben den Bandscheiben, die als schützende Stoßdämpfer zwischen den Wirbelkörpern liegen, auch die Zwischenwirbelgelenke. Bedingt durch Bewegungsmangel, Fehl- und Überlastungen, Verletzungen, Übergewicht oder altersabhängige Abnutzung kann es zu einer Arthrose der Wirbelsäule kommen.

Was passiert da genau?

– Infolge solcher Einflüsse kann es dazu kommen, dass mehr Knorpelsubstanz ab- als aufgebaut wird. Dabei wird insbesondere der Knorpel-Aufbaustoff Kollagen zerstört. Fehlt Kollagen, verliert der Knorpel zunehmend seine Stabilität und Struktur, er bekommt Risse.

Kann man die Kollagen-Produktion im Gelenk aktiv anregen?

– Ja, dabei spielt die Ernährung eine große Rolle. Gerade der gestresste Gelenkknorpel benötigt sogenannte Kollagen-Peptide. Das sind Eiweißbausteine, aus denen schützendes Kollagen neu gebildet werden kann. Unser Körper produziert selbst nicht genug davon. Ich empfehle meinen Patienten daher die Einnahme von Trink-Kollagen mit entzündungshemmendem Hagebuttenextrakt.

Was kann man sonst noch tun?

Konservative Therapien tragen dazu bei, wieder schmerzfrei und beweglich zu werden, etwa eine konsequente Schmerztherapie, physikalische Anwendungen und intensive Krankengymnastik. Denn Bewegung sorgt dafür, dass der Gelenkknorpel ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Außerdem trainiert sie die Muskulatur, die unsere Gelenke schützt und stabilisiert.