Nordsee tut bei Neurodermitis gut

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Neurodermitis
Im "Badewerk" von Neuharlingersiel kann man zahlreiche Wellness- und Gesundheitsanwendungen genießen. Foto: djd/Kurverein Neuharlingersiel e.V.

Salzwasser, Wind und Sonne sind die entscheidenden Bestandteile des gesundheitsfördernden Reizklimas der Nordsee. „Besonders Menschen mit Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte verspüren bei einem Nordseeurlaub oft eine deutliche Linderung ihrer Symptome“, erklärt Gesundheitsexpertin Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Ein Nordseeheilbad wie Neuharlingersiel ist deshalb zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Reiseziel für Hautpatienten. Das dortige „Badewerk“ bietet spezielle Anwendungen an, die den positiven Effekt des Meeresklimas auf die Haut noch verstärken.

Schlickanwendungen können die Heilung der Haut fördern

„Viele Gäste kommen in unser Thalasso-Nordseeheilbad, um durch den einzigartigen Naturschlick Linderung für ihre Hautprobleme zu finden“, erklärt Susanne Mäntele vom Kurverein des Fischerdorfes. Neuharlingersiel verfügt über eine unterirdische Schlickblase mit 400 Jahre altem, reinstem Naturschlamm. Er wird zerkleinert, erhitzt und mit dreifach gereinigtem Nordseewasser zu einem natürlichen Gesundheits- und Wellnessprodukt verarbeitet, das dann für Packungen und Dampfbäder eingesetzt wird. Durch seinen hohen Gehalt an Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und Tonerde und den sanften Peeling-Effekt kann der Schlick die gereizte Haut beruhigen und die Heilung fördern. Man kann ihn übrigens unter www.badewerk.de/thalasso/unsere-thalasso-produkte.html auch für Anwendungen zu Hause bestellen.

Auch für kleine Hautpatienten geeignet

Die Anwendungen sind auch für kleine Neurodermitis- oder Schuppenflechte-Patienten geeignet. „Auch bei Kindern lässt sich unser Schlick gut nutzen. Viele Familien wählen speziell wegen der Krankheit ihres Kindes Neuharlingersiel als Reiseziel“, so Susanne Mäntele. Der stabilisierende Effekt halte häufig auch nach dem Urlaub noch längere Zeit an, sodass die Betroffenen besser mit ihrem Problem leben könnten. „Viele Besucher kommen angesichts dieser positiven Erfahrungen regelmäßig wieder – einmal oder sogar mehrmals im Jahr“, betont Mäntele.

(djd)