Sportliche Füße schwitzen mehr

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Sportschuhe bieten mit ihrem feucht-warmen Klima einen idealen Nährboden für Bakterien. Foto: djd/MDM Healthcare Deutschland GmbH/lassedesignen - Fotolia

In nahezu allen Sporthallen der Welt riechen die Umkleidekabinen gleich: Dort herrscht ein unverwechselbarer Duft nach Schweiß und „Käsefüßen“. Kein Wunder, denn beim körperlichen Training gerät der ganze Organismus – also auch die Füße – ins Schwitzen. Der gelegentliche Mief in Achselhöhlen und Schuhen ist allerdings keine Frage mangelnder Hygiene: Zwischen einem halben Liter und bis zu sechs Liter Schweiß kann ein Mensch am Tag absondern. Diese Flüssigkeit ist im Grunde geruchlos, solange sie nicht von Bakterien auf der Haut zersetzt wird. Gerade in fest geschnürten Sportschuhen entwickelt sich oft ein feucht-warmes Klima, das einen idealen Nährboden für Bakterien bietet. Hier können sie gedeihen und sich explosionsartig vermehren und für den typischen käseartigen Geruch sorgen.

Geruchsproblem kann gelöst werden

Die meisten Sportschuhe lassen sich zwar in der Waschmaschine waschen – doch nach mehrmaligem Tragen kehrt in der Regel der unschöne Duft zurück. Die Straßenschuhe, in die man nach dem Training schlüpft, sind häufig ebenfalls von dem Geruch „angesteckt“. Dennoch besteht kein Grund, müffelnde Schuhe in die Mülltonne zu entsorgen: Mit speziellem Fuß- und Schuhpuder, etwa von Odaban, kann das Geruchsproblem in allen Schuhen gelöst werden. Vor dem Tragen an mehreren Tagen hintereinander hinein gestreut, wird auch stark riechendes Schuhwerk neutralisiert und bleibt monatelang frisch. Für die Achselhöhlen und andere schwitzende Körperstellen gibt es zudem ein wirksames Antitranspirant. Mehr Informationen sind unter www.odaban.de erhältlich.

Feuchtigkeit kann Fußpilz fördern

Aufgequollene Haut an den Füßen ist anfällig für Infektionen wie beispielsweise Fußpilz. Daher ist es vor allem im Sommer wichtig, möglichst oft barfuß zu gehen oder offene Schuhe zu tragen. Nach dem Waschen sollte man die Zehenzwischenräume gründlich abtrocknen und die Füße regelmäßig auf Veränderungen wie Hautrisse, Verschorfungen oder Rötungen hin untersuchen. Auf diese Weise kann ein Fußpilz frühzeitig entdeckt und behandelt werden.