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Harmonisches Duett

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Wein
Für Gastronomen und Hoteliers ist die Auswahl des richtigen Mineralwassers zum Wein von großer Bedeutung - aber auch jeder private Genießer sollte darauf Wert legen. Foto: djd/Staatl. Fachingen/istock

(djd) Zum Weingenuss gehört in der Regel auch Wasser. Es dient zum einen als basischer Ausgleich und Säurepuffer für den Rebensaft. „Zudem wirkt Alkohol dehydrierend, er entzieht dem Körper also Wasser. Diesen Verlust sollte man mit Mineralwasser ausgleichen“, weiß Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Das Problem: Während Genießer beim Wein wählerisch sind, wird beim Wasser oftmals wenig auf Qualität geachtet. „Tatsächlich sollte das Wasser ebenso sorgfältig ausgesucht werden wie der Wein“, rät Beate Fuchs. Selbst edle Tropfen würden demnach an Qualität einbüßen, wenn dazu ein Wasser kredenzt werde, das mit dem Wein nicht harmoniere.

Mineralwasser macht Weine verträglicher

Um die richtige Kombination von Wasser und Wein zu kennen, muss man keine Seminare besuchen. Wichtig für das perfekte Zusammenspiel ist in erster Linie die Zusammensetzung der Mineralstoffe wie Hydrogencarbonat, Calcium und Magnesium im Mineralwasser. Staatl. Fachingen beispielsweise sorgt dank seiner idealen Zusammensetzung für ein ausgewogenes Geschmackserlebnis und unterstreicht das gute Aroma eines Weines zusätzlich. „Manchen Menschen schlägt der Genuss von säurebetonten Weinen wie etwa Riesling auf den Magen. Durch den hohen Gehalt an Hydrogencarbonat und die besondere Kombination an Mineralstoffen macht unser Mineralwasser diese Weine verträglicher“, erklärt Geschäftsführer Heiner Wolters. Das Hydrogencarbonat neutralisiere die Weinsäure und trage damit entscheidend zum Weingenuss bei.

Wieviel Kohlensäure? Faustregel zum Kombinieren

In Sachen Kohlensäure lassen sich für die Kombination von Wasser und Wein ein paar Faustregeln aufstellen. „Ein Wasser mit mittlerem Kohlensäuregehalt beispielsweise harmoniert sehr gut mit einem trockenen Weißwein. Dessen Säure wirkt durch die Kohlensäure noch frischer“, erklärt Beate Fuchs. Zu tanninbetonten Rotweinen dagegen würden am besten stille Wasser passen: „Wasser mit Kohlensäure verstärkt eher noch den leicht bitteren Geschmackseindruck der Tannine“, so Fuchs.