Aus Madagaskar zum ASB – Eine Erfolgsgeschichte

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ASB Madagaskar
Rivoarilala (von links), Ialimalala kamen aus Madagaskar, um beim ASB zu arbeiten. Foto: Ohlendorf / ASB

In der heutigen Berufswelt ist Mobilität und Flexibilität mehr gefragt, denn je. Dass jemand 8.500 Kilometer für seine beruflichen Zukunft auf sich nimmt, ist dennoch nicht unbedingt an der Tagesordnung. Harivola Narinda Natacha Rakotomanana (29) und Ialimalala Orthancia Razananirina (21) aus Madagaskar haben dies im Rahmen des Incomer-Programms des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) getan und sind mit offenen Armen beim ASB aufgenommen worden. Der ASB freut sich über die engagierten jungen Damen und unterstützt die Beiden nach Kräften.

Auf in die Zukunft

Natacha und Ialimalala (kurz auch Iali genannt) teilen sich eine Wohnung in Rodenberg und verbringen auch in ihrer Freizeit viel Zeit zusammen. Gemeinsam machen sie Ausflüge mit dem Fahrrad in der näheren Umgebung und wenn es die Zeit erlaubt, geht es auf Shoppingtour mal nach Hannover. Dann ist auch immer Ialis Cousine Rivoarilala Ranomönjanahary (kurz Lala) mit dabei, die Iali für den ASB begeistern konnte. Lala selbst arbeitet in Barsinghausen schon seit dem Jahr 2012 für den ASB in der ambulanten Pflege und mag ihren Job nach eigenen Angaben sehr.

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Ialimalala beginnt im nächsten Jahr mit ihrer Ausbildung zur Pflegefachkraft. Foto: Ohlendorf / ASB

Natacha arbeitet seit Anfang Juni 2016 im Rahmen des BFD im Bereich der ambulanten Pflege. Zunächst begann sie in Barsinghausen, mittlerweile ist sie in Rodenberg beschäftigt und wird ab August 2016 ihre Ausbildung zur Pflegefachkraft beginnen. Iali wird im kommenden Jahr ebenfalls damit beginnen. Beide freuen sich auf ihre Ausbildung und sehen ihre Zukunft in Deutschland. „Wir wollen gerne hier bleiben“, erklären die drei Frauen unisono.

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Natacha strahlt eine ansteckende Fröhlichkeit aus. Foto: Ohlendorf / ASB
Der Freiwilligendienst als Berufseinstieg

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz. Ein Freiwilligendienst dauert in der Regel zwölf Monate, kann aber auf Wunsch auch auf bis zu 18 Monate verlängert werden. Dabei sammeln die Freiwilligen viele Erfahrungen in den unterschiedlichsten Organisationseinheiten des ASB und werden je nach Wünschen und eigenen Voraussetzungen eingesetzt.

Zudem wird der Freiwilligendienst auch als praktischer Teil der Fachhochschulreife anerkannt. Viele junge Menschen nutzen diese Möglichkeit, um sich nach der Schulzeit im beruflichen Alltag auszuprobieren oder um herauszufinden, ob ihre Motivation, sich sozial zu engagieren, im beruflichen Alltag Bestand hat. Für die Meisten ist es eine Zeit, in der sie sich weiterentwickeln, neue Erkenntnisse in den unterschiedlichsten Bereichen gewinnen und letztendlich eine Menge über sich persönlich, aber auch im Umgang mit ihren Mitmenschen lernen.

Interessenten können sich per Email an k.tront@asb-hannoverland-shg.de oder m.hirschfeld@asb-hannoverland-shg.de bewerben.

(ms / Ohlendorf / ASB)