„Blanker Horror“: CDU fordert A2-Konferenz

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Autobahn Unfall
Symbolfoto: Pixabay (wikimediaImages)

„Das, was gerade auf der A2 geschieht, ist blanker Horror“, sagt Bernward Schlossarek, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Regionsparlament.  „Tote und Verletzte, unkoordinierte Baustellen, Staus, dichtes Auffahren und Raserei prägen gerade das Bild der Autobahnen rund um Hannover“, so der Christdemokrat. Um die Situation zu entschärfen, fordert die CDU-Fraktion eine „A2-Konferenz“.

„Unzumutbarer Zustand“

Diese soll sich unter anderem mit der Situation der Rettungskräfte, dem Personal und der Ausstattung der Feuerwehren, der Verkehrsbelastung sowie einer möglichen Verbesserung der Ausweichstrecken auseinandersetzen. Ein Austausch aller Beteiligten zu diesem Thema sei „wichtig und angebracht“, so Schlossarek. „Gerade im Bereich des Rettungsdienstes und der Feuerwehren besteht Gesprächsbedarf. Einsätze auf den Autobahnen binden viel Kapazität und Rettungsmittel. Wir wollen nicht, dass ein Rettungswagen oder eine Feuerwehr an anderer Stelle fehlt. Jeder und jede hat ein Recht auf schnelle Hilfe“, erklärt der Fraktionsvorsitzende.

Schlossarek: Verkehrsminister Lies überlässt A2 sich selbst

Die Kritik richtet sich zum einen an den niedersächsischen Verkehrsminister Olaf Lies (SPD), der mit einem „konzeptlosen Baustellenmanagement“ die A2 sich selbst überlasse, ausgerechnet in der Hauptreisezeit. Andererseits habe Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) bei diesem Thema bislang eine „passive Haltung“ gezeigt. Diese müsse er nun beenden und endlich handeln, sagt Schlossarek.