Windräder: CDU fordert Mindestabstand von einem Kilometer

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Windräder
Symbolfoto: Pixabay (meineresterampe)

Immer wieder beschweren sich Anwohner und Bürgerinitiativen über einen aus ihrer Sicht zu geringen Abstand von Windrädern zu Wohngebieten. Der CDU-Stadtverband Gehrden und die CDU in der Region Hannover wollen nun einen Mindestabstand von 1.000 Metern zwischen repowerten Windkraftanlagen und Siedlungsbebauung im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) festschreiben. Auf dem Regionsparteitag der CDU wurde ein gleichlautender Antrag von elf Stadt- und Gemeindeverbänden in der Region Hannover mit großer Mehrheit verabschiedet und im Wahlprogramm der Regions-CDU zur Kommunalwahl 2016 mit aufgenommen. Im Wahlprogramm der CDU Gehrden findet sich diese Forderung ebenfalls wieder.

Spieker: „Zum Schutz der Anwohner eingesetzt“

„Gemeinsam mit den CDU-Verbänden aus Barsinghausen, Ronnenberg und Wennigsen haben wir uns auf dem Regionsparteitag erfolgreich für eine klare Positionierung zum Schutz der Anwohner eingesetzt“, betont der Gehrdener CDU-Spitzenkandidat Thomas Spieker. Ein zu geringer Abstand zur Wohnbebauung und damit eventuell einhergehende Schlagschatten oder Störungen durch Blinklichter und Geräusche seien „keine peanuts für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner“, so Spieker. Außerdem sei es fraglich, warum die rot-grüne Regionsmehrheit Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation, einen Mindestabstand von 2.000 Metern einzuführen, ignoriere, kritisiert der Gehrdener CDU-Mann.